Burnout-Prävention

Das Phänomen des „Burnouts“, bei dem es sich nicht um eine Krankheit nach ICD-10 handelt, nimmt in der modernen Gesellschaft immer stärker zu. Vermehrter Stress und eine ständige Belastung durch die Arbeit, die auch durch die ständige Erreichbarkeit in der digitalen Gesellschaft gefördert wird, tragen zum sprunghaften Anstieg bei. Dieses Phänomen besteht aus einem Symptomenkomplex und äußert sich vor allem durch das Gefühl des „Ausgebranntseins“.

Die Betroffenen können nicht mehr abschalten und sind nicht mehr in der Lage, sich zu entspannen. Es handelt sich um eine anhaltende Stressreaktion und somit um eine Form der Anpassungsstörung. Der vom Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) angebotene Fernkurs „Burnout-Prävention“ bereitet die Teilnehmer auf eine präventive Arbeit mit bedrohten Personen hin. Schafft man es, frühzeitig zu intervenieren, die Arbeitsbelastung zu reduzieren und einen Ausgleich zu dieser zu schaffen, lässt sich der Burnout vermeiden.

Für genau diesen Tätigkeitsbereich werden die Teilnehmer des Kurses ausgebildet: In sechs Monaten lernen sie, wie ein Burnout sich äußert, welcher Personenkreis besonders gefährdet ist, wie vorgebeugt werden kann und wie eine angemessene Hilfestellung und Beratung aussehen kann, wenn bereits ein Burnout vorliegt. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit handelt, für die eine psychische und emotionale Stabilität vorausgesetzt wird.

 

Voraussetzungen

Formelle Voraussetzungen bezüglich der Zulassung zum Fernkurs existieren nicht. Das Angebot richtet sich an zahlreiche Interessentengruppen. Seitens des Anbieters werden vor allem psychologische Berater, Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte, Heilpraktiker, Mitarbeiter von Pflege- und Beratungsdiensten, Mitarbeiter der betrieblichen Gesundheitsvorsorge, sowie Personalverantwortliche genannt; der Kurs steht aber natürlich allen Interessenten offen.

Dauer

Der Fernkurs kann jederzeit aufgenommen und berufsbegleitend absolviert werden. In der Regel wird der Kurs nach sechs Monaten abgeschlossen. Hierfür sollten die Teilnehmer durchschnittlich etwa fünf Stunden pro Woche in das Bearbeiten der Studienbriefe investieren. Mit dem Anbieter können auch kürzere oder längere Laufzeiten vereinbart werden. Weiterhein steht auch eine über die Regeldauer hinausgehende sowie kostenlose Betreuung zur Verfügung.

Studieninhalte

In insgesamt sechs Studienbriefen werden die Teilnehmer zu Experten im Bereich der Burnout-Prävention ausgebildet. Hierfür erwerben sie Kenntnisse darüber, was ein Burnout ist, wie dieser sich äußert, welche Risikofaktoren existieren und wie vorgebeugt werden kann.

Auch Hintergründe und Begleiterscheinungen und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Symptomen und der Lebenssituation der Betroffenen werden im Rahmen des Kurses erläutert. Neben diesem Hintergrundwissen erlernen die Teilnehmer des Kurses, wie eine Prävention praktisch umgesetzt werden kann, wie eine angemessene Gesprächsführung aufgebaut ist und wie sie durch Selbstregulation im Berufsalltag als Berater souverän auftreten können, ohne sich selbst zu überlasten.

Abschluss

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) verleiht nach erfolgreichem Abschluss das Zertifikat „Burnout-Prävention“.

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