Gesundheitsmanagement an der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

Auf einen Blick

Hochschultyp
Private Hochschule
Träger
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Studienort
Studienzentren in Berlin, Düsseldorf, Eschborn, Hamburg, Ketsch, Köln, Leipzig, Garching, Saarbrücken, Stuttgart, Wien und Zürich oder digital; Sitz Saarbrücken
Abschlüsse
B.A., M.A., MBA
Studienformen
dual, berufsbegleitend, Fernstudium
Studienbeginn
jederzeit
Akkreditierung
akkreditiert und staatlich anerkannt; ZFU-Zulassung Nr. 133505 (B.A.), 141910 (M.A.), 154714 (MBA)
Stand
Oktober 2026

Studiengänge auf einen Blick

StudiengangAbschlussStudienformDauer
GesundheitsmanagementB.A.dual, Fernstudium7 Semester (42 Monate)
Prävention und GesundheitsmanagementM.A.berufsbegleitend, Fernstudium4 Semester (24 Monate)
MBA Sport-/GesundheitsmanagementMBAberufsbegleitend, Fernstudium4 Semester (24 Monate)

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) ist eine private Hochschule mit Sitz in Saarbrücken, deren Trägerin eine gleichnamige GmbH ist. Die Hochschule verbindet Fernstudium mit Lehrveranstaltungen an Studienzentren oder in digitaler Form. Im Gesundheitsmanagement umfasst das Angebot einen dualen Bachelor, einen berufsbegleitenden Master und einen MBA. Der Bachelor setzt einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen voraus, Master und MBA richten sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen.

Dualer Bachelor Gesundheitsmanagement

Der Bachelor Gesundheitsmanagement (B.A.) dauert sieben Semester beziehungsweise 42 Monate mit 61 Lehrveranstaltungstagen. Während des gesamten Studiums arbeiten die Studierenden in ihrem Ausbildungsbetrieb, der dazu einen Kooperationsvertrag mit der DHfPG schließt. Als Hochschulzugangsberechtigung gelten neben Abitur und Fachhochschulreife auch Meister-, Fachwirt- oder Fachschulabschlüsse; Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten können die Studienzeit verkürzen. Schwerpunkte sind Bewegung, Ernährung, Stress- und Ressourcenmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Zu den Modulen zählen Gesundheitssystem und Prävention, Psychologie des Gesundheitsverhaltens, Qualitätsmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Beratungs- und Servicemanagement, operatives Marketing und Trainingslehre. Der Studiengang ist von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannt und erfüllt deren Mindeststandards für Präventionskurse nach § 20 SGB V in den Handlungsfeldern Bewegung sowie Stress- und Ressourcenmanagement.

Master Prävention und Gesundheitsmanagement und MBA

Der Master Prävention und Gesundheitsmanagement (M.A.) ist ein berufsbegleitendes Fernstudium über vier Semester beziehungsweise 24 Monate mit 31 bis 34 Lehrveranstaltungstagen. Zugelassen wird mit einem abgeschlossenen Erststudium wie Bachelor oder Diplom, Berufserfahrung ist nicht zwingend. Neben Modulen wie Forschungsmethoden, Strategische Unternehmensführung, Unternehmertum sowie Prävention und Gesundheitsmanagement wählen die Studierenden zwei aus 15 Schwerpunkten, etwa Gesundheitsmanagement, Betriebliches oder Kommunales Gesundheitsmanagement, Finanzen und Controlling, Psychische Gesundheit oder Sport- und Bewegungstherapie. Die bewegungstherapeutischen Schwerpunkte entstanden mit dem DVGS und ermöglichen optional die Berufsqualifikation Sport- und Bewegungstherapeutin oder -therapeut DVGS.

Der MBA Sport-/Gesundheitsmanagement dauert ebenfalls 24 Monate, hier mit 34 Lehrveranstaltungstagen, und enthält einzelne englischsprachige Module. Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS-Punkten, in der Regel ein Jahr qualifizierte Berufspraxis, ein Motivationsschreiben, eine Empfehlung des Arbeitgebers und ein Online-Eingangstest, der ab 540 GMAT-Punkten entfällt. Gearbeitet wird mit der Case-Study-Methode in Fächern wie Strategisches Management, Rechnungswesen und Controlling, Marketing, Kommunikation und Verhandlung sowie Finanzierung und Unternehmensentwicklung. Vertiefungen sind Gesundheitsmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Fitnessökonomie und Sportökonomie; die BGM-Vertiefung erfüllt die Zulassungsvoraussetzung für die BBGM-Prüfungen.

Studienzentren und Studienstart

Alle drei Studiengänge sind akkreditiert, staatlich anerkannt und von der ZFU zugelassen; ein Studienstart ist jederzeit möglich. Lehrveranstaltungen finden in Studienzentren in Berlin, Düsseldorf, Eschborn bei Frankfurt, Hamburg, Ketsch, Köln, Leipzig, Garching bei München, Saarbrücken und Stuttgart sowie in Wien und Zürich statt; in der Schweiz arbeitet die DHfPG dafür mit der SAFS Hochschule zusammen. Alternativ lassen sich die Veranstaltungen digital per Livestream oder on demand verfolgen.

Häufige Fragen

Was wird für den dualen Bachelor Gesundheitsmanagement an der DHfPG verlangt?

Erforderlich sind eine Hochschulzugangsberechtigung, wozu auch Meister-, Fachwirt- oder Fachschulabschlüsse zählen, sowie ein Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen, das mit der DHfPG einen Kooperationsvertrag schließt. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten können die Studienzeit verkürzen.

Wann und wo kann das Studium an der DHfPG beginnen?

Bachelor, Master und MBA können jederzeit begonnen werden. Die Lehrveranstaltungen finden an Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt oder digital als Livestream beziehungsweise on demand.

Setzt der Master Prävention und Gesundheitsmanagement Berufserfahrung voraus?

Nein. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Erststudium wie Bachelor oder Diplom, Berufserfahrung ist nicht zwingend. Ausländische Abschlüsse werden nach einer Gleichwertigkeitsprüfung berücksichtigt. Im Studium werden zwei aus 15 Schwerpunkten gewählt.

Worin unterscheidet sich der MBA vom Master?

Der MBA Sport-/Gesundheitsmanagement ist weiterbildend angelegt und verlangt in der Regel ein Jahr Berufspraxis, ein Motivationsschreiben, eine Arbeitgeberempfehlung und einen Eingangstest. Er arbeitet mit Fallstudien und bietet die Vertiefungen Gesundheitsmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Fitnessökonomie und Sportökonomie.

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