GeDIG: KBV kritisiert Auswertung von ePA-Daten durch Krankenkassen
Zur ersten Lesung des GeDIG fordert die KBV einen digitalen Zugang über die 116117, eine stabilere TI und keine Sanktionen für Praxen bei Herstellerfehlern.
Kurzmeldungen aus Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik und Hochschulen, redaktionell zusammengefasst mit Link zur Originalmitteilung.
Zur ersten Lesung des GeDIG fordert die KBV einen digitalen Zugang über die 116117, eine stabilere TI und keine Sanktionen für Praxen bei Herstellerfehlern.
Laut Fehlzeiten-Report 2026 des WIdO stiegen die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen bei AOK-Mitgliedern von 2016 bis 2025 um knapp 42 Prozent.
Die direkten Krankheitskosten lagen 2024 laut Destatis bei 528,5 Mrd. Euro, 7,6 Prozent mehr als 2023. Mehr als die Hälfte entfiel auf Menschen ab 65.
Der VKD begrüßt die angekündigte Abschaffung der Hybrid-DRG ab 2028, kritisiert aber kurzfristige Änderungen für 2027 und fordert Praxistests und Fristen.
Beim vdek-Zukunftsforum am 7. Oktober 2026 in Berlin ging es um Datenlücken zu Geschlecht und sozialer Lage in Gesundheit, Forschung und Versorgung.
Die Techniker Krankenkasse begrüßt das GeDIG mit digitaler Ersteinschätzung, Terminvermittlung und E-Überweisung sowie Regeln für Terminplattformen.
Die Zentralklinik Ostfriesische Meere bereitet frisch ausgebildete Pflegekräfte sechs Monate lang auf Intensivstation, Notaufnahme und Anästhesie vor.
Eine RWI-Studie mit 41 Mio. Klinikaufenthalten zeigt: Ab 30 Grad steigt das Risiko für Flüssigkeitsmangel, bei Menschen mit Demenz besonders deutlich.
Der vdek sieht im GeDIG den Einstieg in ein Primärversorgungssystem mit digitaler Bedarfseinschätzung, hält die Umsetzung bis 2031 aber für zu lang.
Die Bundesärztekammer lehnt den Änderungsantrag der Koalition zur Notfallreform ab, der die Hybrid-DRGs für niedergelassene Ärzte beenden soll.
Zur Halbzeit des trinationalen Projekts CAREMORE trafen sich Fachleute in Aachen. Thema war die Resilienz von Beschäftigten im Gesundheitswesen.
Das Ulmer Startup xenko erhält ein EXIST-Gründungsstipendium für eine VR-Plattform, die Beschäftigte am Arbeitsplatz zu mehr Bewegung anregen soll.
BITMARCK-CEO Andreas Strausfeld sieht im GeDIG-Entwurf Chancen, kritisiert aber Grenzen bei KI-Reallaboren und beim Datenpooling der Krankenkassen.
Die TH Brandenburg leitet den Digital Health Security Research Hub, der mit KI die Cybersicherheit von Kliniken stärken soll. Förderer ist das BMFTR.
Laut einer Blitzumfrage des DKI verursachen Prüfungen des Medizinischen Dienstes in Kliniken 245 Mio. Euro Bürokratiekosten pro Jahr.
Die Kliniken in Aurich, Emden und Norden gehören seit September 2026 zur Zentralklinik Ostfriesische Meere gGmbH. Der Neubau in Uthwerdum soll 2029 folgen.
Bayern fördert das Kompetenzcenter Pflege im Landkreis Kronach mit rund 2,8 Mio. Euro. Es bündelt Beratung, Pflegelotsen und eine digitale Plattform.
Bayern hat zwei weitere Landarztprämien in Oberfranken übergeben. Seit 2012 gab es fast 1.590 Förderungen, das Programm wird derzeit weiterentwickelt.
Am Klinikum Frankfurt (Oder) haben 87 Auszubildende in der Pflege begonnen. Von 20 erfolgreichen Absolventen der dreijährigen Ausbildung bleiben 16.
Die MEDICA 2026 in Düsseldorf erhält vom 16. bis 19. November eine Digital Health Stage zu KI, Robotik, Gesundheitsdaten und Cybersecurity.
Der GKV-Spitzenverband meldet 24,50 Euro Durchschnittslohn je Stunde in der Langzeitpflege, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr, mit Unterschieden je Land.
Der Medizinische Dienst Bund begrüßt die Pläne zur Pflegebegutachtung im PNOG und schlägt vor, Gutachten für eine präventive Impulsberatung zu nutzen.
Die elf AOKs haben ihre Transparenzberichte auf das Datenjahr 2025 aktualisiert und weisen erstmals Quoten zu häuslicher Krankenpflege und Haushaltshilfe aus.
Destatis beziffert den Orientierungswert für Krankenhauskosten auf 3,55 Prozent. Ab 2026 fließen wieder die Verdienste des Pflegepersonals mit ein.