Birkholz und Partners – Ingenieure und Fachplaner für Medizin- und Informationstechnik GmbH

Auf einen Blick

Gründung
1994
Standorte
München
Zielgruppen
Krankenhäuser, Arztpraxen und MVZ
Schwerpunkte
Fachplanung, Beschaffung und Vergabe von Medizin- und Informationstechnik; Medizintechnik-Due-Diligence nach KHVVG und KHAG

Seit 1994 unterstützt die Birkholz und Partners – Ingenieure und Fachplaner für Medizin- und Informationstechnik GmbH Krankenhäuser, Kliniken und große Arztpraxen bei Planung und Beschaffung von Medizin- und Informationstechnik. Das Münchner Ingenieurbüro tritt als BIRKHOLZ+ auf, berät nach eigener Darstellung herstellerneutral und begleitet Vorhaben in allen Phasen, von der Zielfindung über Planung und E-Vergabe bis zur Objektüberwachung.

Am Anfang steht eine Zielfindungsphase nach § 650p Absatz 2 BGB: Projekt, Ziele und Bedarf werden gemeinsam definiert und in einer Bedarfsunterlage festgehalten, auf der Planung und Kostenschätzung aufbauen. Die anschließende CAD-gestützte Planung folgt den HOAI-Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung. Fachlich reicht sie von Bildgebung, Strahlentherapie und Nuklearmedizin über Notaufnahme, OP und Intensivstation bis zur Klinik-IT. Ausschreibungen wickelt das Büro vollständig elektronisch ab, etwa als offenes Verfahren nach § 15 VgV oder als wettbewerblicher Dialog. In der Umsetzung überwacht es die Maßnahmen, nimmt Leistungen ab und verfolgt Mängel; bei großen Vorhaben koordiniert es als Gesamtplaner Lieferanten, Architekten und weitere Fachplaner über einen zentralen Ansprechpartner.

2025 führte BIRKHOLZ+ eine Medizintechnik-Due-Diligence ein. Sie bewertet technische Ausstattung und Digitalisierungsgrad einzelner Funktionsabteilungen und prüft so die medizintechnischen Mindestanforderungen an Leistungsgruppen nach KHVVG und KHAG. Daneben unterstützt das Büro bei der Vorbereitung von Förderanträgen nach KHTFV und übernimmt neutrales Projektmanagement für Digitalisierungsprojekte nach dem KHZG.

Nach eigenen Angaben zählt das Unternehmen mehr als 400 Kunden im Gesundheitswesen und 750 Projekte (Stand 2026). Zum Kundenkreis gehören neben Krankenhäusern und Kliniken auch Forschungsinstitute und Regierungsorganisationen. Das Team absolviert laut Unternehmen rund 30 Fortbildungen pro Jahr.

Auf Fachveranstaltungen war das Büro 2025 mehrfach vertreten: auf der DMEA in Berlin mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, beim 106. Deutschen Röntgenkongress in Wiesbaden, bei der DEGRO in Dresden und mit einem Messestand beim gemeinsamen Kongress der Österreichischen und Bayerischen Röntgengesellschaft in Salzburg. 2026 erschienen Fachbeiträge zur Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), zur Endoskopie und zur Fachplanung Medizintechnik.

Angebote und Leistungen

Angebot Leistung Beschreibung
Beratung und Zielfindungsphase Fördermittel, Bau- und Investitionsplanung Klärung von Projekt, Zielen und Bedarf in einer Bedarfsunterlage, die Planung und Kostenschätzung vorbereitet.
Fachplanung Medizintechnik Medizintechnik-Management und -Service HOAI-Planung für Bildgebung, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Notaufnahme, OP, Hybrid-OP, OP-Robotik und Intensivstation.
Fachplanung Informationstechnik Strategie- und Managementberatung Krankenhaus IT-Strategie, Rahmenkonzepte und Planung von Klinik- und Radiologie-Informationssystemen, PACS, Archivlösungen und elektronischen Patientenakten.
Beschaffung und Vergabe Medizintechnik-Management und -Service Elektronische Ausschreibung, Angebotsbewertung, Vergabeempfehlung und Begleitung der Vertragsgestaltung für Medizin- und Informationstechnik.
Projektrealisierung und Objektüberwachung Planung und Bau von Gesundheitsbauten Überwachung der Umsetzung gemäß Planung mit Abnahme der Leistungen und Verfolgung von Mängeln.
Gesamtplanung Planung und Bau von Gesundheitsbauten Steuerung großer Vorhaben mit Koordination von Lieferanten, Architekten und Fachplanern über einen zentralen Ansprechpartner.
Medizintechnik-Due-Diligence Medizinstrategie und Leistungsplanung Bestandsaufnahme von Ausstattung und Digitalisierungsgrad je Funktionsabteilung als Basis für Leistungsgruppen nach KHVVG und KHAG.
Begleitung von Förderanträgen und KHZG-Projekten Fördermittel, Bau- und Investitionsplanung Mitarbeit an Förderanträgen nach KHTFV und neutrales Projektmanagement für Digitalisierungsvorhaben nach dem KHZG.

Häufige Fragen

Für welche klinischen Bereiche plant BIRKHOLZ+ Medizintechnik?

Die Fachplanung deckt die medizinische Bildgebung mit MRT, CT und Ultraschall ab, außerdem Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Notaufnahmen. Hinzu kommen OP und Hybrid-OP, OP-Robotik, Intensivstationen, modulare OP-Raumsysteme und Patientenmonitoring.

Welche IT-Themen gehören zur Fachplanung Informationstechnik?

Das Büro erarbeitet IT-Strategien und plant klinische und radiologische Informationssysteme (CIS, RIS) samt abteilungsnaher Systeme, klinische Arbeitsplatzsysteme, PACS, Langzeitarchivierung und Vendor Neutral Archive. Auch elektronische Patientenakten und Künstliche Intelligenz zählen zu den Themen.

Wie läuft die Beschaffung über BIRKHOLZ+ ab?

Öffentliche Ausschreibungen und Preisanfragen laufen über eine E-Vergabe-Plattform. Das Büro prüft und bewertet die eingehenden Angebote, spricht eine Vergabeempfehlung aus und unterstützt die Klinik anschließend bei der Gestaltung der Verträge mit den Lieferanten.

Woran orientiert sich die herstellerneutrale Beratung?

BIRKHOLZ+ beschreibt seine Beratung als unabhängig von Verpflichtungen gegenüber der Industrie. In die Bewertung von Geräten und Systemen bezieht das Büro laut eigener Darstellung die Lebenszyklus-, Prozess- und Instandhaltungskosten ein.

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