Auf einen Blick
- Hochschultyp
- Staatliche Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Träger
- Land Rheinland-Pfalz
- Studienort
- Online und Präsenztage in Mannheim (VWA Rhein-Neckar)
- Abschlüsse
- Hochschulzertifikat
- Studienformen
- berufsbegleitend, online, Blended Learning
- Studienbeginn
- November und Mai
- Fachbereich
- Betriebswirtschaft (weiterbildende Zertifikatsstudiengänge)
- Stand
- Oktober 2026
Studiengänge auf einen Blick
| Studiengang | Abschluss | Studienform | Dauer |
|---|---|---|---|
| Zertifizierte:r Healthcare Compliance Officer (FH) | Hochschulzertifikat | berufsbegleitend, online, Blended Learning | 3 Präsenztage und 3 Online-Tage |
Die Hochschule Kaiserslautern (University of Applied Sciences) ist eine staatliche Hochschule für angewandte Wissenschaften in Trägerschaft des Landes Rheinland-Pfalz, mit Standorten in Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken. Entstanden ist sie 1996 aus einer Abteilung der Fachhochschule Rheinland-Pfalz. Im Gesundheitsmanagement ist sie mit einem weiterbildenden Zertifikatsstudiengang ihres Fachbereichs Betriebswirtschaft vertreten, dem Programm Zertifizierte:r Healthcare Compliance Officer (FH). Es richtet sich an Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Medizinischen Versorgungszentren und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens und verbindet Live-Online-Tage mit Präsenztagen in Mannheim.
Healthcare Compliance Officer (FH): Inhalte und Ablauf
Grundlage des Programms ist Compliance nach der Norm ISO 37301, übertragen auf das Gesundheitswesen. Die Teilnehmenden befassen sich mit Compliance-Risiken, den Elementen eines Compliance-Management-Systems, Governance und Risikoidentifizierung sowie mit dem Hinweisgeberschutzgesetz und dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Ein weiteres Thema ist Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen. Die Lehre verteilt sich auf drei Präsenztage bei der VWA Rhein-Neckar in Mannheim und drei Tage live online, sodass die Weiterbildung neben dem Beruf absolviert werden kann. Durchgänge beginnen jeweils im November und im Mai; der nächste läuft vom 17. November bis 4. Dezember 2026. Kooperationspartner des Zertifikatsstudiengangs ist die MedCompliance GmbH aus Hamburg. Als Einsatzfeld nennt die Hochschule die Compliance-Verantwortung in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, MVZ und anderen Gesundheitseinrichtungen.
Zulassung, Prüfung und Abschluss
Zugelassen wird nach den allgemeinen Voraussetzungen des § 65 Absatz 1 und 2 im rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz, also mit Hochschulreife oder mit einer beruflichen Ausbildung mit einem Abschluss von mindestens 2,5. Hinzu kommt qualifizierte Erfahrung aus Ausbildung oder Beruf. Die Prüfung besteht aus einer Hausarbeit mit anschließendem Fachgespräch. Wer sie besteht, erhält ein Hochschulzertifikat nach der Prüfungsordnung der Hochschule Kaiserslautern; eine Teilnahmebescheinigung ist auch ohne Zertifizierungsprüfung möglich. Organisatorisch ist das Programm den weiterbildenden Studiengängen des Fachbereichs Betriebswirtschaft zugeordnet, einem von fünf Fachbereichen mit zusammen rund 80 Bachelor- und Masterstudiengängen (Stand 2024). An der gesamten Hochschule lehren 137 Professorinnen und Professoren (Stand Wintersemester 2024/25).
Häufige Fragen
Ist der Healthcare Compliance Officer (FH) ein Bachelor- oder Masterstudiengang?
Nein. Es handelt sich um einen weiterbildenden Zertifikatsstudiengang des Fachbereichs Betriebswirtschaft. Wer die Prüfung aus Hausarbeit und Fachgespräch besteht, erhält ein Hochschulzertifikat nach der Prüfungsordnung der Hochschule Kaiserslautern; ohne Prüfung gibt es eine Teilnahmebescheinigung.
Wo und wann findet der Zertifikatskurs statt?
Drei Präsenztage finden bei der VWA Rhein-Neckar in Mannheim statt, drei weitere Tage live online. Durchgänge beginnen jeweils im November und im Mai; der nächste läuft vom 17. November bis 4. Dezember 2026.
Welche Voraussetzungen gelten für die Teilnahme?
Verlangt werden Hochschulreife oder eine berufliche Ausbildung mit einem Abschluss von mindestens 2,5 sowie qualifizierte Erfahrung aus Ausbildung oder Beruf. Angesprochen sind Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Medizinischen Versorgungszentren und weiteren Gesundheitseinrichtungen.