MedVision AG

Auf einen Blick

Gründung
1989 in Bergisch Gladbach, seit 2000 als MedVision AG
Standorte
Unna (Hauptsitz)
Zielgruppen
Arztpraxen und MVZ, Krankenhäuser
Schwerpunkte
Praxis- und Ambulanzsoftware, Nephrologie und Dialyse, Gerätedokumentation, Telematikinfrastruktur

Nephrologie und Dialyse bilden einen Schwerpunkt der MedVision AG aus Unna. Das familiengeführte Software- und Systemhaus, inzwischen in zweiter Generation, entwickelt das Informationssystem medVISION für Arztpraxen, MVZ, Praxisverbünde und Klinikambulanzen. Für nephrologische Zentren und Dialyseeinrichtungen kommen mit medVISION NEPHRO und nephroCOM eigene Anwendungen hinzu, die Patientenverwaltung, Stationssteuerung und Gerätedokumentation zusammenführen.

medVISION ist modular aufgebaut: Basismodule lassen sich um Erweiterungen ergänzen und auf Klinikambulanz, MVZ oder Einzelpraxis zuschneiden. Zum Funktionsumfang zählen eine fachbereichsübergreifende Patientenakte, Rollen- und Rechteverwaltung, zentrale Ressourcenplanung und eine einheitliche Abrechnungslogik für KV, GOÄ, BG und IGeL. Hinzu kommen Kassen- und Laborabrechnung sowie Privatliquidation mit oder ohne PVS samt Datenübergabe im PAD-Format. Klinikambulanzen setzen das System auch für Spezialsprechstunden und die ambulante spezialfachärztliche Versorgung nach § 116b SGB V ein. Praxisverbünde und Betreiber erhalten eine Ausprägung mit Mandantentrennung, die sich in vorhandene IT-Landschaften einfügt.

medVISION NEPHRO vereint ambulantes Patientenmanagement und die Steuerung von Dialysestationen und lässt sich über HL7, GDT und XML in bestehende Strukturen einbinden. Für die Gerätedokumentation steht nephroCOM bereit, das Daten aus Dialysebehandlungen automatisch übernimmt und visualisiert. Im Bereich Telematikinfrastruktur unterstützt die Software den elektronischen Medikationsplan, die ePA, den eArztbrief und KIM. Für die TI-Konfiguration mit SMC-B, HBA, Kartenterminals und KIM-Clients bietet MedVision eigene Schulungen an.

Gesteuert wird das Geschäft vom Hauptsitz in Unna. Anwender schult das Unternehmen in eSeminaren zu Abrechnung, TI-Anwendungen und Praxisabläufen, im laufenden Betrieb arbeitet der Support auch per Fernzugriff. Nach eigenen Angaben betreut MedVision neben dem Kundenstamm in Deutschland eine wachsende Zahl von Einrichtungen in Europa und Asien (Stand Oktober 2026).

Die Wurzeln reichen bis 1989 zurück, als das Unternehmen in Bergisch Gladbach gegründet wurde. 1996 entstand daraus die ICT Software AG, die ihren Sitz nach Unna verlegte. Seit 2000 firmiert die Gesellschaft im Zuge der Internationalisierung als MedVision AG.

Angebote und Leistungen

Angebot Leistung Beschreibung
medVISION Informationssystem für MVZ und Praxen Praxisverwaltungssysteme Modulares System mit übergreifender Patientenakte, Ressourcenplanung und Abrechnung nach KV, GOÄ, BG und IGeL.
medVISION für Klinikambulanzen Krankenhausinformationssysteme (KIS) Ambulanzversion mit Datenaustausch zum KIS über HL7/FHIR, auch für Spezialsprechstunden und ASV nach § 116b SGB V.
medVISION NEPHRO Praxisverwaltungssysteme Verbindet für nephrologische Zentren und Dialyseeinrichtungen das ambulante Patientenmanagement mit der Steuerung der Dialysestationen.
nephroCOM Praxisverwaltungssysteme Kombination aus Hard- und Software, die Behandlungsdaten der Dialyse automatisch erfasst, verwaltet und grafisch aufbereitet.
Lösung für Verbünde und Betreiber Praxisverwaltungssysteme Variante für Praxisverbünde und Betreiber mit Mandantentrennung und Schnittstellen zur Einbindung in vorhandene IT.
TI- und eHealth-Anwendungen Telematikinfrastruktur und ePA-Anbindung Unterstützt eMP, ePA und eArztbrief; dazu Seminare zur Einrichtung von SMC-B, HBA, Kartenterminals und KIM-Clients.
Abrechnung und Privatliquidation Praxisverwaltungssysteme Kassen- und Laborabrechnung sowie Privatliquidation mit oder ohne PVS, Übergabe der Daten im PAD-Format.

Häufige Fragen

Kann eine Klinikambulanz medVISION mit dem vorhandenen KIS verbinden?

Ja. In Ambulanzen tauscht medVISION Daten über HL7/FHIR mit dem Krankenhausinformationssystem aus und spielt relevante Informationen dorthin zurück. Klinikambulanzen, MVZ und Praxen arbeiten technisch mit demselben System, das über Basis- und Erweiterungsmodule an die jeweilige Einrichtung angepasst wird.

Welche Geräte lassen sich in der Dialyse anbinden?

nephroCOM verbindet Dialysegeräte, POC-Analysegeräte und Personenwaagen herstellerunabhängig mit dem lokalen Netzwerk der Einrichtung. Messwerte wie Gewicht, Blutdruck und Dialyseparameter gelangen ohne manuelle Eingabe in die Dokumentation und werden dort verwaltet und visualisiert.

Wie lang sind die eSeminare und welche Themen behandeln sie?

Die eSeminare dauern zwischen 30 und 90 Minuten. Inhaltlich geht es um Abrechnung, um TI- und eHealth-Anwendungen wie elektronischen Medikationsplan, ePA, eArztbrief und KIM sowie um typische Arbeitsabläufe im Praxisalltag.

Wann ist der Support von MedVision erreichbar?

Der Support steht montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Bei Bedarf greift das Team zusätzlich per Fernzugriff auf das System der Praxis oder Ambulanz zu, um Anwender direkt zu unterstützen.

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