medhyg – Institut für Medizinhygiene PD Dr. Klaus Schröppel

Auf einen Blick

Standorte
Ammerbuch (Hauptsitz)
Mitgliedschaften
Ständige Arbeitsgemeinschaft Krankenhaushygiene der DGHM, Netzwerk Zukunft Hygiene (jeweils über die Institutsleitung)
Zielgruppen
Krankenhäuser, Arztpraxen und MVZ, Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen
Schwerpunkte
Krankenhaushygiene, Ausbruchsuntersuchungen, Bau- und Sterilguthygiene, technische Hygiene

Infektions- und Krankenhaushygiene ist das Fachgebiet von medhyg – Institut für Medizinhygiene PD Dr. Klaus Schröppel aus Ammerbuch. Beraten werden Krankenhäuser, Praxen für ambulantes Operieren, Arzt- und Zahnarztpraxen, Tageskliniken und Pflegeheime. Geleitet wird das Institut von einem Krankenhaushygieniker, der zugleich Arzt für Klinische Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ist. Laut Website ist ein kurzfristiger Einstieg als externer Krankenhaushygieniker möglich.

Maßstab der Beratung sind die Anforderungen des RKI, die Hygieneverordnungen der Länder und § 23 IfSG. Das infektionshygienische Risikomanagement stützt sich auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, Maßnahmen werden evidenz- oder konsensbasiert festgelegt. Hygienepläne entstehen aus einer SOLL-/IST-Analyse der Abläufe und werden fortlaufend an neue Vorgaben angepasst. Hinzu kommen Antibiotic Stewardship in Krankenhäusern, die Erfassung nosokomialer Infektionen als Basis für externes Benchmarking und die Betreuung der Sterilgutversorgung in AEMP und ZSVA von der baulichen Planung bis zur Überwachung. Praxen für ambulantes Operieren erhalten eine eigene Hygienestrategie mit Auditierung der hygienerelevanten Prozesse.

Gegründet wurde das Institut im Zeitraum 2013 bis 2015, seit 2017 führt die Institutsleitung ihre freiberufliche Tätigkeit als Krankenhaushygieniker unter seinem Namen in Ammerbuch fort. Die Institutsleitung ist als Fachexperte für die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) und die ZLG tätig und gehört der Ständigen Arbeitsgemeinschaft Krankenhaushygiene der DGHM sowie dem Netzwerk Zukunft Hygiene an. Lehrend ist sie an der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie (SAMA), an der Akademie für Infektionsprävention Tübingen und für die Bezirksärztekammer Südwürttemberg tätig, unter anderem in Fachkundekursen zur Sterilisationsassistenz. Inhouse-Schulungen zur Infektionsprävention bietet medhyg für Kliniken, MVZ und Qualitätszirkel an.

Angebote und Leistungen

Angebot Leistung Beschreibung
Krankenhaushygienische Beratung und Betreuung Hygieneberatung und Infektionsprävention Externer Krankenhaushygieniker für Kliniken, Praxen und Tageskliniken bei der Umsetzung von RKI-Vorgaben und Landeshygieneverordnungen.
Hygiene beim ambulanten Operieren Audits und Peer Review Hygieneplan und Auditierung hygienerelevanter Prozesse für operierende Praxen, inklusive Bewertung infektiologischer Begleiterkrankungen.
Antibiotic Stewardship Hygieneberatung und Infektionsprävention Begleitung von Krankenhäusern bei Antibiotic-Stewardship-Programmen, die gemeinsam mit Ärzten und Apothekern umgesetzt werden.
Ausbruchsuntersuchungen Klinisches Risikomanagement und CIRS Audit interner Vorgaben bei gehäuften nosokomialen Infektionen und fachliche Begleitung des Ausbruchsteams in der Einrichtung.
Bauhygiene und Bauplanung Planung und Bau von Gesundheitsbauten Krankenhaushygienische Begleitung von Planung und Bau medizinisch genutzter Gebäude, damit Hygieneaspekte früh einfließen.
Sterilgutversorgung Sterilgutversorgung Betreuung der Medizinprodukteaufbereitung in AEMP und ZSVA, von baulicher Planung und Abläufen bis zur Qualifikation des Personals.
Technische Hygiene: Trinkwasser, Raumluft, Verdunstungskühlanlagen Hygieneberatung und Infektionsprävention Hygienische Beratung zu Trinkwasser- und Raumlufttechnik sowie Gefährdungsbeurteilungen für Verdunstungskühlanlagen nach VDI-Richtlinien.
Training und Inhouse-Schulungen Führungskräfteentwicklung und Inhouse-Schulung Schulungen zur Infektionsprävention in Kliniken, MVZ und Qualitätszirkeln sowie Wege zur Qualifikation in der Krankenhaushygiene.

Häufige Fragen

Welche technischen Anlagen bezieht medhyg in die Hygieneberatung ein?

Betreut werden Trinkwasseranlagen nach VDI 6023 einschließlich der Legionellenfrage, raumlufttechnische Anlagen nach VDI 6022 und Verdunstungskühlanlagen, für die das Institut Gefährdungsbeurteilungen nach VDI 2047 erstellt. Die Raumluft im OP bewertet medhyg nach den Empfehlungen des RKI und VDI 6022.

Wie unterstützt das Institut, wenn sich nosokomiale Infektionen häufen?

Im Ausbruchsfall priorisiert medhyg die betroffene Einrichtung. Das Institut auditiert die internen Vorgaben, steht für Begehungen und Sitzungen des Ausbruchsteams zur Verfügung und wirkt fachlich an Medienverlautbarungen und Presseterminen mit.

Begleitet medhyg auch Neu- und Umbauten?

Ja. Das Institut begleitet Planung und Bauausführung medizinisch genutzter Gebäude krankenhaushygienisch, gestützt auf § 23 Abs. 8 IfSG und die Landeshygieneverordnungen. So sollen hygienisch relevante Punkte schon während der Planung auffallen, damit das Institut dort Änderungen vorschlagen kann.

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