BGW startet Studie zur psychischen Gesundheit, zuerst in Kitas

Meldung · Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), 19.10.2026

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat am 19. Oktober 2026 die Studie „BGW cares“ gestartet. Sie soll erfassen, wie Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen ihre Arbeitsbedingungen und ihre psychische Gesundheit wahrnehmen. Aus den Ergebnissen will die BGW Ansätze für Prävention und Gesundheitsförderung ableiten.

Erste Zielgruppe sind Kitas. Bis zum 15. Dezember 2026 können sich dort Mitarbeitende aller Bereiche beteiligen, neben der Kinderbetreuung etwa aus Verwaltung, Hauswirtschaft und Reinigung, und zwar unabhängig davon, wer die Einrichtung trägt. Die Teilnahme erfolgt online, dauert laut BGW rund 20 Minuten und ist freiwillig sowie anonym, Rückschlüsse auf Einzelpersonen sollen nicht möglich sein. Nach dem Ausfüllen erhalten die Teilnehmenden eine persönliche Auswertung mit Empfehlungen für den Arbeitsalltag.

Von 2027 an weitet die Berufsgenossenschaft die Erhebung auf weitere Schwerpunktbranchen aus: Krankenhäuser und Kliniken, Langzeitpflege, Behindertenhilfe, Beratungs- und Betreuungsstellen sowie ärztliche Praxen. Jede der sechs Branchen soll alle zwei bis drei Jahre erneut befragt werden. Die Ergebnisse will die BGW jeweils auf die einzelnen Zielgruppen zugeschnitten veröffentlichen.

Für das betriebliche Gesundheitsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen entsteht damit eine wiederkehrende, branchenbezogene Datengrundlage zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz, sobald die Befragungen dort laufen. Die BGW ist nach eigenen Angaben für mehr als 9,6 Millionen Versicherte in über 690.000 Unternehmen zuständig.

Originalmitteilung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), 19.10.2026

Stand: 19.10.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.

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