Berliner Gesundheitspreis zum Hitzeschutz: Bewerbung bis 30. November

Meldung · Quelle: AOK-Bundesverband und Ärztekammer Berlin, 16.10.2026

Projekte zum Schutz vor gesundheitlichen Folgen von Hitze können sich noch bis zum 30. November 2026 um den 15. Berliner Gesundheitspreis bewerben. Die Frist wurde verlängert, wie der AOK-Bundesverband und die Ärztekammer Berlin am 16. Oktober 2026 mitgeteilt haben. Der Wettbewerb läuft unter dem Motto „Gesundheit braucht Hitzeschutz“, das Preisgeld beträgt insgesamt 50.000 Euro. Die Verleihung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

Ausgeschrieben sind sechs Kategorien: Vorbereitung auf Hitzeereignisse, Schutz vulnerabler Gruppen, Schutz gefährdeter Berufsgruppen, kommunales Engagement, Stadtplanung sowie Hitzeschutz im Sport. Gesucht werden praxiserprobte Projekte, die hitzebedingte Gesundheitsbelastungen nachweislich verringern und möglichst mit Evaluationsergebnissen belegt sind. Infrage kommen Vorhaben aus Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, aus Lebenswelten sowie aus städtischen oder regionalen Settings. Die Unterlagen werden digital eingereicht, über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury.

Als Hintergrund verweisen die Veranstalter auf den Sommer 2026. Nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts gab es bis Anfang September etwa 16.000 hitzebedingte Todesfälle und damit mehr als im Jahr 2018. Als Folgen für das Gesundheitswesen nennt die Mitteilung zudem mehr Krankschreibungen, Notrufe und Krankenhausaufnahmen.

Der Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 im Zweijahresrhythmus als bundesweiter Innovationswettbewerb ausgeschrieben. Er soll beispielhafte Projekte bekannt machen und ihre Übertragung in die Praxis unterstützen. Über die Kategorie zu gefährdeten Berufsgruppen berührt die aktuelle Ausschreibung auch den Arbeitsschutz und das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Originalmitteilung: AOK-Bundesverband und Ärztekammer Berlin, 16.10.2026

Stand: 16.10.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.

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