Auf einen Blick
- Gründung
- 2009 (Referenzen in der Medizintechnikplanung seit 1989)
- Mitarbeiter
- 4 (nach eigenen Angaben, Stand 10/2026)
- Standorte
- Tettnang (Hauptsitz), Wien
- Zielgruppen
- Krankenhäuser, Arztpraxen und MVZ
- Schwerpunkte
- Medizintechnik- und Laborplanung, IT-Risikomanagement nach IEC 80001
Die medizintechnische Ausstattung von Kliniken, von Wandsystemen bis zu Großgeräten wie PET-CT, plant HEALTH-Medizintechnikplanung Ingenieur Gerhard Kröss mit Sitz in Tettnang. Gearbeitet wird in den Leistungsphasen der HOAI, von der Gerätekonzeption über die Ausschreibung bis zu Bauleitung und Abnahme. Zielgruppen sind Krankenhäuser sowie Arztpraxen: Die Referenzliste reicht von Einzelpraxen bis zu Lehrkrankenhäusern mit zweimal 400 Betten und umfasst auch eine Protonentherapieanlage.
Das Büro begleitet Beschaffungen in den Phasen Vorbereitung und Vergabe, etwa von OP-Leuchten, Deckenversorgungseinheiten, Wärmebetten und Ausstattung für die Neonatologie. Es plant Patientendatenmanagementsysteme, Patientenmonitoring sowie Anästhesie- und Beatmungstechnik, außerdem Labore für Kliniken, Hochschulen und Forschung, darunter ein Radionuklidlabor und Labore der vorklinischen Zahnmedizin. Bei Klinikneubauten und Standortverlagerungen übernimmt es die Planung von Umzug und Inbetriebnahme medizintechnischer Bereiche, etwa für ein Krankenhaus in Sachsen. Einen eigenen Schwerpunkt bilden Datenschutz und Datensicherheit medizinischer Software, etwa das Risikomanagement für IT-Netzwerke mit Medizinprodukten nach IEC 80001; dazu gehört auch die Begleitung von Kliniken, die ihre Medizintechnik- und IT-Abteilungen zusammenführen.
Die Referenzen in der Medizintechnikplanung reichen bis 1989 zurück, das Planungsbüro selbst wurde im September 2009 gegründet. Neben dem Hauptsitz am Bodensee besteht ein Büro in Wien. Nach eigenen Angaben besteht das Planungsteam für Medizintechnik und Datenschutz aus vier Personen, und die Referenzliste umfasst 56 Einträge in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern (Stand Oktober 2026). Für ein Klinikvorhaben im Ausland erstellte das Büro eine Machbarkeitsstudie und einen Vorentwurf.
Angebote und Leistungen
| Angebot | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Medizintechnikplanung nach HOAI | Planung und Bau von Gesundheitsbauten | Ausstattungsplanung für Kliniken über alle HOAI-Leistungsphasen, von Wandsystemen bis PET-CT, einschließlich Bauleitung und Abnahme. |
| Beschaffung medizintechnischer Geräte | Medizintechnik-Management und -Service | Vorbereitung und Vergabe von Beschaffungen, etwa OP-Leuchten, Deckenversorgungseinheiten, Wärmebetten und Neonatologie-Ausstattung. |
| Planung von Patientendatenmanagementsystemen | Medizintechnik-Management und -Service | PDM-Systeme, Patientenmonitoring sowie Anästhesie- und Beatmungstechnik, überwiegend in den Leistungsphasen fünf bis acht. |
| Laborplanung | Planung und Bau von Gesundheitsbauten | Labore für Kliniken, Hochschulen und Forschung, darunter ein Radionuklidlabor und Labore der vorklinischen Zahnmedizin. |
| IT-Risikomanagement für Medizinsoftware | IT-Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen | Beratung zu IT-Netzwerken mit Medizinprodukten nach IEC 80001 und zur Einstufung von Software als Medizinprodukt. |
| MIT-Beratung | Medizintechnik-Management und -Service | Begleitung beim Zusammenführen von Medizintechnik- und IT-Abteilungen sowie bei Datenschutzfragen im Krankenhaus. |
| Umzugs- und Inbetriebnahmeplanung | Medizintechnik-Management und -Service | Planung von Umzug und Inbetriebnahme medizintechnischer Bereiche bei Klinikneubauten und Standortverlagerungen. |
Häufige Fragen
Welche Leistungsphasen übernimmt das Büro in der Medizintechnikplanung?
Laut Website erfolgt die Medizintechnikplanung in allen Leistungsphasen der HOAI. Die Referenzen reichen je nach Projekt von LPH 1 bis LPH 9; Planungen für Patientendatenmanagement, Monitoring sowie Anästhesie- und Beatmungstechnik liegen meist in den Phasen fünf bis acht.
Berät das Büro auch zur Einstufung von Medizinsoftware?
Ja. Neben dem Risikomanagement für IT-Netzwerke mit Medizinprodukten nach IEC 80001 berät es zur Klassifizierung von Software als Medizinprodukt. Außerdem unterstützt es Krankenhäuser bei Datenschutzfragen rund um medizinische Software.
Hat das Büro Erfahrung mit Klinikprojekten im Ausland?
Ja. Die Referenzliste nennt neben Deutschland und Österreich Projekte in der Slowakei, in Russland, im Nahen Osten, in Nordafrika und in Asien, etwa in Kuwait, Saudi-Arabien, Ägypten und Vietnam. Zum Hauptsitz in Tettnang kommt ein Büro in Wien.