Auf einen Blick
- Hochschultyp
- Staatliche Universität
- Träger
- Land Rheinland-Pfalz
- Studienort
- Fernstudium mit Präsenzphasen in Kaiserslautern
- Abschlüsse
- M.A.
- Studienformen
- Fernstudium, berufsbegleitend
- Studienbeginn
- Wintersemester
- Akkreditierung
- Siegel des Akkreditierungsrates
- Fachbereich
- Sozialwissenschaften; Durchführung durch das Distance and Independent Studies Center (DISC)
- Stand
- Oktober 2026
Studiengänge auf einen Blick
| Studiengang | Abschluss | Studienform | Dauer | ECTS |
|---|---|---|---|---|
| Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen | M.A. | Fernstudium, berufsbegleitend | 4 Semester | 90 |
Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) ist eine staatliche Universität des Landes Rheinland-Pfalz mit Standorten in Kaiserslautern und Landau. Im Gesundheitsmanagement bietet sie den Fernstudiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen mit dem Abschluss Master of Arts an. Fachlich gehört er zum Fachbereich Sozialwissenschaften, organisiert wird er vom Distance and Independent Studies Center (DISC). Der Studiengang richtet sich an Berufstätige aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, die sich berufsbegleitend für Leitungsfunktionen qualifizieren wollen.
Der Fernstudiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
Der Master umfasst 90 Leistungspunkte in vier Semestern und beginnt jeweils zum Wintersemester. Gelernt wird mit Selbststudienmaterialien und über einen Online-Campus, ergänzt durch fünf Präsenzphasen in Kaiserslautern, die meist von Freitag bis Sonntag dauern; die Universität veranschlagt einen Workload von durchschnittlich 21 Stunden pro Woche. Auf dem Programm stehen betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen, Grundlagen des Managements, Unternehmenskommunikation und Marketing, Digitalisierung des Gesundheitswesens, Qualitäts- und Veränderungsmanagement, Führungsethik und Kommunikation sowie Finanz- und Investitionsmanagement. Ein eigenes Modul widmet sich dem Umgang mit Vielfalt und Interkulturalität in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Im dritten Semester vertiefen Studierende wahlweise den Gesundheits- oder den Sozialbereich. Die wissenschaftliche Leitung teilt sich die RPTU mit der Universität Bayreuth.
Zulassung, Eignungsprüfung und ärztliche Fortbildung
Zugelassen werden Bewerberinnen und Bewerber mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss aus beliebigem Fach und mindestens sechs Semestern, die danach mindestens ein Jahr einschlägig im Gesundheits- oder Sozialbereich gearbeitet haben. Ohne Hochschulabschluss ist das Studium mit Hochschulzugangsberechtigung, etwa Abitur oder Meisterprüfung, mindestens drei Jahren einschlägiger Berufstätigkeit, davon ein Jahr im Gesundheits- oder Sozialbereich, und einer bestandenen Eignungsprüfung möglich. Beworben wird von Mitte Mai bis 15. August, für die Eignungsprüfung von Mitte November des Vorjahres bis 31. Januar. Liegt der Vorabschluss unter 210 Leistungspunkten, lassen sich über die Anrechnung beruflicher Kompetenzen insgesamt 300 Leistungspunkte erreichen. Ärztinnen und Ärzte können 200 CME-Punkte erwerben, anerkannt von der Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz. Der Studiengang trägt das Siegel des Akkreditierungsrates.
Häufige Fragen
Wie oft ist Präsenz in Kaiserslautern erforderlich?
Der Fernstudiengang sieht fünf Präsenzphasen in Kaiserslautern vor, meist von Freitag bis Sonntag. Ansonsten wird mit Selbststudienmaterialien und über den Online-Campus gelernt; der Workload liegt im Schnitt bei 21 Stunden pro Woche.
Ist der Master an der RPTU ohne ersten Hochschulabschluss möglich?
Ja. Voraussetzung sind dann eine Hochschulzugangsberechtigung wie Abitur oder Meisterprüfung, mindestens drei Jahre einschlägige Berufstätigkeit, davon mindestens ein Jahr im Gesundheits- oder Sozialbereich, sowie eine bestandene Eignungsprüfung, für die die Bewerbung von Mitte November bis 31. Januar läuft.
Können Ärztinnen und Ärzte Fortbildungspunkte erwerben?
Ja. Die Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz erkennt den Studiengang als ärztliche Fortbildung an. Ärztinnen und Ärzte können darüber 200 CME-Punkte der Kategorie K sammeln.
Ist der Studiengang nur für Krankenhäuser gedacht?
Nein. Er richtet sich gleichermaßen an Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Im dritten Semester wählen Studierende eine Vertiefung im Gesundheits- oder im Sozialbereich; als Einsatzfelder nennt die RPTU Leitungsfunktionen in Krankenhäusern, weiteren Gesundheitseinrichtungen und sozialen Einrichtungen.