Gesundheitsmanagement Studium Dresden: zwei private Hochschulen
Das Dresdner Angebot im Verzeichnis stammt von zwei privaten Hochschulen, und jede bedient eine andere Studienstufe. Die staatlich anerkannte Fachhochschule Dresden führt einen Bachelor Pflege- & Gesundheitsmanagement in zwei Varianten. Am Campus Dresden der SRH University of Applied Sciences Heidelberg steht ein Master mit der Ausrichtung Healthcare Management.
Vollzeit, berufsbegleitend oder Fast Track
Den B.A. der Fachhochschule gibt es in Vollzeit mit sechs Semestern und berufsbegleitend mit neun Semestern. Wer eine Ausbildung mitbringt, kommt laut Anbieter mit vier beziehungsweise sechs Semestern aus. Das Gesundheitsmanagement-Studium in Dresden steht damit auch Berufstätigen offen.
Der Master der SRH trägt den Titel International Business and Leadership mit der Ausrichtung Healthcare Management und schließt mit dem M.A. ab. Er ist ein Vollzeitstudium über vier Semester; im Fast Track sind es drei.
Gesundheitswirtschaft in Dresden
Fünf Firmen aus Dresden stehen im Firmenverzeichnis. Zwei zählen zur Rubrik Kostenträger und Prävention, nämlich die AOK PLUS und die IKK classic, zwei zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und eine zu Software und Digitalisierung. In Sachsen verzeichnet das Portal außerdem Anbieter in Leipzig, Zwickau und Görlitz sowie in Annaberg-Buchholz und Plauen; die Übersicht steht auf der Seite zu Sachsen.
Fragen zu Studium und Weiterbildung in Dresden
Wie kommt man in Sachsen ohne Abitur an eine Hochschule?
Das Sächsische Hochschulgesetz nennt in § 18 SächsHSG unter anderem zwei Wege. Meisterprüfung, Fachschulabschluss oder eine landesrechtliche Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen führen nach einem Beratungsgespräch zum allgemeinen Hochschulzugang. Nach mindestens zweijähriger Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung ist mit Beratung und bestandener Zugangsprüfung ein fachgebundener Zugang möglich. Maßgeblich bleibt die Prüfung durch die Hochschule.
Haben Beschäftigte in Sachsen Anspruch auf Bildungsurlaub?
Ein eigenes Bildungsurlaubsgesetz fehlt in Sachsen bis Ende 2026. Erst zum 1. Januar 2027 tritt das Sächsische Qualifizierungszeitgesetz vom 4. Februar 2026 in Kraft. Es sieht nach mehr als sechs Monaten beim selben Arbeitgeber jährlich drei Arbeitstage Qualifizierungszeit mit Fortzahlung des Lohns vor, nutzbar für Weiterbildung oder für die Qualifizierung zur Wahrnehmung eines Ehrenamts. Bei einer Arbeitswoche unter fünf Tagen verringert sich der Anspruch anteilig (Stand Oktober 2026).