Meldung · Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), 17.09.2026
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September 2026 die Beschäftigten im Gesundheitswesen aufgerufen, die Sicherheit in der Versorgung weiter voranzubringen. Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner verbindet das mit dem Ziel, knappe Mittel wirksam einzusetzen und das solidarisch finanzierte System zu stützen. Jede vermiedene Komplikation, Fehlbehandlung oder unnötige Wiederaufnahme entlaste aus ihrer Sicht die gesetzliche Krankenversicherung und die Beschäftigten.
Beim Aufbau eines sicheren Gesundheitssystems ist nach Darstellung des Verbandes in den vergangenen 30 Jahren viel erreicht worden. Als Instrumente gegen Behandlungsfehler und Probleme bei der Medikation nennt die Mitteilung Checklisten, interdisziplinäre Medikationspläne, Behandlungsteams sowie klare Zuständigkeiten und Strukturen. Ziel ist auch, an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung weniger Informationen zu verlieren. Daneben sollen Patientinnen und Patienten in ihrer Gesundheitskompetenz gestärkt werden.
Der vdek und die Ersatzkassen arbeiten dafür mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) zusammen und unterstützen die Aufklärungskampagne „Deutschland erkennt Sepsis“. Über das Meldesystem „Mehr Patientensicherheit“ können Versicherte und Angehörige im Internet kritische Ereignisse, Sicherheitsrisiken und gelungene Versorgung schildern. Seit dem Start sind dort laut vdek mehr als 2.000 Meldungen eingegangen und ausgewertet worden, ein Startdatum nennt die Mitteilung nicht. Aus den Auswertungen entstehen Informationsmaterialien, zuletzt ein Video für Eltern und zum Aktionstag ein Tipp zur Versorgung chronisch kranker Menschen.
Für das Qualitäts- und Risikomanagement in Kliniken und Praxen bildet das Meldesystem die Sicht von Versicherten und Angehörigen auf Sicherheitsereignisse ab.
Originalmitteilung: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), 17.09.2026
Stand: 17.09.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.