Patientenportale und ePA: gematik veröffentlicht Positionspapier

Meldung · Quelle: gematik GmbH, 23.09.2026

Die gematik hat am 23. September 2026 ein Positionspapier zur Rolle von Patientenportalen veröffentlicht. Es geht der Frage nach, wie die Portale der Krankenhäuser mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und mit den Primärsystemen jener Einrichtungen zusammenwirken können, die eine Behandlung nach dem Klinikaufenthalt fortsetzen. Laut gematik nutzen fast alle Krankenhäuser ein Patientenportal, über das Daten und Befunde während des Aufenthalts digital verwaltet werden.

Erarbeitet hat das Papier der Arbeitskreis „Patientenportale“ des Kompetenzzentrums für Interoperabilität (KIG). Mitgewirkt haben die Stabsstelle Versorgung sowie Expertinnen und Experten des Interop Councils und der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Das Ergebnis besteht aus zwei Teilen: einem Positionspapier mit Handlungsempfehlungen aus Sicht der Prozesse und der Versorgung sowie einem interaktiven Patientenpfad zur Anschlussbehandlung. Beides steht auf der Web-Plattform INA der gematik zum Download bereit. Einzelne Empfehlungen nennt die Meldung selbst nicht, sie verweist dafür auf das Papier.

Laila Wahle, Senior Manager:in klinische Prozesse und Interoperabilität bei der gematik, fasst die Erkenntnisse des Arbeitskreises zusammen: Interoperabilität solle über verbindliche Standards gesichert werden. Digitale Behandlungsprozesse sollten ab der Krankenhauseinweisung bis in die Nachversorgung ohne Medienbruch verlaufen. Dazu gehöre, Patientenportal und ePA eng miteinander zu verknüpfen.

Das Papier betrifft damit die Übergabe von Befunden und Behandlungsdaten vom Krankenhaus an die nachbehandelnde Einrichtung. Für IT-Leitungen, Entlassmanagement und Prozessverantwortliche in Kliniken beschreibt es, wie Portal, ePA und Primärsysteme an dieser Schnittstelle aufeinander abgestimmt werden können.

Originalmitteilung: gematik GmbH, 23.09.2026

Stand: 23.09.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.

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