Meldung · Quelle: Zentralklinik Ostfriesische Meere gGmbH, 05.10.2026
Die Krankenhäuser in Aurich, Emden und Norden gehören seit September 2026 zu einer gemeinsamen Gesellschaft. Die Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden gGmbH und die Gesellschaft des Klinikums Emden (Hans-Susemihl-Krankenhaus) wurden auf die Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH verschmolzen. Diese firmiert seither als Zentralklinik Ostfriesische Meere gGmbH. Die einzelnen Häuser tragen vor Ort einen Zusatz, etwa Standort Emden. Zum neuen Auftritt gehören ein eigenes Logo, eigene Farben und Schriften sowie eine neue Website. Die Beschäftigten feierten den Abschluss der Fusion am 25. September 2026 auf dem Gelände der künftigen Zentralklinik.
Nach Angaben des Verbunds, der rund 2.900 Mitarbeitende zählt (Stand: Oktober 2026), ändert sich für Patientinnen, Patienten und Kooperationspartner organisatorisch nichts. Alle Standorte und Leistungen sowie die bisherigen Ansprechpartner bleiben erhalten. Aussagen zu Folgen für die Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten enthält die Mitteilung nicht.
Die drei Standorte sollen bestehen bleiben, bis der Landkreis Aurich und die Stadt Emden ihre gemeinsame Zentralklinik in Uthwerdum in Betrieb nehmen. Die Fertigstellung der Zentralklinik ist nach derzeitiger Planung für 2029 vorgesehen. Dann sollen Name und Erscheinungsbild auf den Neubau übergehen. Beschlossen hatten die Fusion der Kreistag Aurich und der Rat der Stadt Emden im Dezember 2022, den neuen Namen gab der Verbund im März 2025 erstmals bekannt. Er verweist auf das EU-Vogelschutzgebiet Ostfriesische Meere, das auf dem Gebiet beider Träger liegt.
Für das Krankenhausmanagement zeigt der Fall die Zwischenphase eines Verbunds, der rechtlich bereits zusammengeführt ist, bis zum Bezug des Neubaus aber an drei Standorten arbeitet.
Originalmitteilung: Zentralklinik Ostfriesische Meere gGmbH, 05.10.2026
Stand: 05.10.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.