Meldung · Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, 02.10.2026
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat in Oberfranken zwei Landarztprämien überreicht, an einen Hausarzt in Rödental und an einen Kinderarzt in Bad Staffelstein. Jede der beiden Prämien beträgt 60.000 Euro. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention hat dazu am 2. Oktober 2026 eine Mitteilung veröffentlicht.
Seit Beginn des Programms 2012 wurden nach Angaben des Ministeriums fast 1.590 Landarzt-Förderungen gewährt. 1.032 davon gingen an Hausärztinnen und Hausärzte, 555 an Fachärztinnen und Fachärzte, darunter 68 Kinderärztinnen und Kinderärzte. Im Jahr 2026 kamen bis zur Veröffentlichung der Mitteilung 108 Prämien hinzu, 15 davon in Oberfranken.
Ärztinnen und Ärzte können bis zu 60.000 Euro erhalten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bis zu 20.000 Euro. Voraussetzung ist eine Niederlassung in einer Gemeinde mit bis zu 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für Kinder- und Jugendpsychiater liegt die Grenze bei 40.000. Die Gemeinde darf nicht überversorgt sein. Auch die Übernahme einer bestehenden Praxis kann gefördert werden.
Die Landarztprämie wird derzeit überarbeitet. Vorgesehen sind nach Angaben des Ministeriums unter anderem eine höhere Förderung für Regionen mit besonderem Versorgungsbedarf sowie neue Fördergegenstände, die die Teamarbeit in Haus- und Kinderarztpraxen stärken sollen. Einen Zeitpunkt für die Änderungen nennt die Mitteilung nicht. Der zweite Punkt betrifft neben der Niederlassung selbst auch die Organisation der Praxisteams und damit das Praxismanagement.
Originalmitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, 02.10.2026
Stand: 02.10.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.