AOK-Transparenzberichte 2026 mit Quoten zur häuslichen Krankenpflege

Meldung · Quelle: AOK-Bundesverband, 30.09.2026

Die elf AOKs haben am 30. September 2026 ihre Transparenzberichte aktualisiert, nach Angaben des AOK-Bundesverbands zum siebten Mal in Folge. Die Berichte stehen auf den regionalen Seiten von aok.de und geben Auskunft über Leistungs-, Versorgungs- und Servicequalität der jeweiligen Kasse. Die bisherigen Angaben wurden auf den Stand des Datenjahrs 2025 gebracht.

Neu aufgenommen sind in diesem Jahr Quoten dazu, welcher Anteil der Anträge auf häusliche Krankenpflege und auf Haushaltshilfe bewilligt und welcher abgelehnt wurde. Für die Haushaltshilfe weisen die Berichte außerdem die durchschnittliche Bearbeitungszeit aus. Im Vorjahr waren die AOK-Hilfsmittelsuche und der AOK-Palliativwegweiser hinzugekommen.

Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbands, wendet sich dagegen, Bemühungen um Transparenz vorschnell als Bürokratie einzuordnen. Für die AOK-Gemeinschaft gehöre es dazu, neben dem eigenen Leistungsangebot auch Kennzahlen wie Genehmigungs-, Ablehnungs- oder Widerspruchsquoten offenzulegen; das sei Teil einer guten Servicekultur. Nach Angaben des Verbands sollen die Berichte den 27 Millionen Versicherten der AOKs und allen Interessierten zeigen, welche Leistungen die Kassen anbieten und wie sie Anträge bearbeiten.

Mit den neuen Quoten wird die Entscheidungspraxis der AOKs bei zwei Leistungen der häuslichen Versorgung öffentlich einsehbar. Bewilligungsquoten und Bearbeitungszeiten werden damit bei den AOKs Teil der öffentlichen Berichterstattung über die Arbeit der Kasse.

Originalmitteilung: AOK-Bundesverband, 30.09.2026

Stand: 30.09.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.

Weitere Meldungen