Meldung · Quelle: Zentralklinik Ostfriesische Meere, 08.10.2026
Die Zentralklinik Ostfriesische Meere hat für ihre Standorte Aurich und Emden ein gemeinsames Trainee-Programm in der Pflege aufgelegt. Es richtet sich an Pflegekräfte, die direkt nach ihrer Ausbildung in einen Funktionsbereich wechseln, also auf die Intensivstation, in die Intermediate Care, die Zentrale Notaufnahme oder die Anästhesie. Laut Mitteilung vom 8. Oktober 2026 startete der erste Durchgang an diesem Tag mit rund 20 Teilnehmenden.
Hintergrund ist, dass der Berufsstart nach der Ausbildung gerade in diesen Bereichen als anspruchsvoll gilt. Das Programm läuft zunächst sechs Monate parallel zur regulären Einarbeitung. Dafür werden die Teilnehmenden an zwei bis drei Tagen im Monat von ihrer Tätigkeit freigestellt. Theoretischer Unterricht und praktische Einsätze werden kombiniert. Geschult wird standortübergreifend, eingearbeitet wird weiterhin im jeweiligen Haus.
Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Deeskalation und Kommunikation, die Ersteinschätzung in der Notaufnahme, Wundmanagement, Geräteeinweisungen und Medizintechnik sowie ein Mega-Code-Training. Als Referierende treten ausschließlich Fachkräfte des eigenen Hauses auf, etwa aus ärztlichem Dienst, Pflegedienst, Verwaltung, Hygiene und Apotheke. Die Organisation soll künftig im Wechsel bei den Leitungen der beteiligten Funktionsbereiche liegen.
Nach dem ersten Durchgang will die Klinik die Rückmeldungen der Teilnehmenden für Verbesserungen nutzen. Etabliert sich das Konzept, ist eine Ausweitung auf weitere Fachbereiche möglich. Für das Pflegemanagement in Klinikverbünden verbindet das Modell eine Einarbeitung am Standort mit einer gemeinsamen Fortbildung über mehrere Häuser hinweg.
Originalmitteilung: Zentralklinik Ostfriesische Meere, 08.10.2026
Stand: 08.10.2026. Die Meldung fasst die Mitteilung redaktionell zusammen; maßgeblich ist das Original.